Mittwoch, 22. Januar 2014

Buch: Der Seelenbrecher

Hallo ihr Lieben, 
heute werde ich euch eines meiner Lieblingsbüchern vorstellen. 
Das Buch heißt "Der Seelenbrecher" und stammt von Sebastian Fitzek, der wahrscheinlich fast jedem deutschen Psychothriller-Fan mittlerweile ein Begriff ist. "Der Seelenbrecher" war meine erstes Buch von ihm und ich habe es geliebt und liebe es nach wie vor. 


Inhalt:  Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres ... 
Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt … (aus der Buchbeschreibung von www.amazon.de)

Zitat: "Dieses Mal hörte er das Quietschen der Gleise, bevor der beißende Rauch der Lokomotive wieder seine Nase füllte. Er öffnete die Augen, und der Erinnerungszug fuhr ein."

Fazit: Ich könnte dieses Buch immer wieder lesen, ich liebe es einfach. Ich finde den Schreibstil von Fitzek unheimlich toll, vor allem wie er die Kapitel aufteilt ("20 Stunden vor der Angst" etc.) und auch, dass die Geschichte als Teil einer Patientenakte erzählt wird, und somit die Geschichte in einer Geschichte ist, finde ich sehr gut gemacht.
Das Ende ist einfach nur genial, völlig unvorhersehbar, völlig verwirrend und verstörend, aber einfach nur genial. Zumindest ich wäre während des Lesens niemals darauf gekommen.
Ein weiterer Pluspunkt an dem Buch sind die eingebauten Rätsel, denn sowas habe ich bisher noch in keinem Buch in der Form gelesen. Einige davon sind leichter, andere schwere, aber auf diese Art gehört man zu der Gruppe im Buch dazu und fiebert noch mehr mit.
Außerdem sollten noch die einzelnen Charaktere genannt werden, vor allem Linus, der von Anfang an die Wahrheit kennt, sich aber leider nicht richtig ausdrücken kann und beim Sprechen immer einzelne Silben verschluckt, und die alte Oma Greta, die die meisten Rätsel löst und einfach irgendwie zu der kleinen Truppe dazugehören muss. Beide sind gut überlegte Charaktere.
Letzendlich bleibt zu sagen, dass das Buch von jedem, der sich für Psychologie interessiert, gerne Thriller liest, Rätsel mag oder einfach spannende und gruselige Geschichten mag, gelesen werden muss/sollte.
Bisher habe ich noch niemanden getroffen, dem dieses Buch nicht gefiel!
♥♥♥♥♥

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen